Das Buch zum Thema Symbole in der Therapie

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Manche Menschen leiden unter schweren psychischen Störungen, die sich psychotherapeutischen Bemühungen verschließen.
In solchen Fällen hat es sich bewährt, konkrete Objekte aus einer Materialsammlung auswählen zu lassen, deren 'Charakter' die PatientInnen sich selber oder anderen zuordnen.
Die Objekte (Gegenstände, Tierfiguren, Fotos) wecken Erinnerungen, Wünsche oder Ängste, die vorher oft nicht bewusst waren und nun im Dialog und Rollenspiel zu 'sprechen' beginnen.
Da wird dann plötzlich ein fleckiger Spiegel zum Selbstbild, eine Rasierklinge repräsentiert eine Partnerschaft, ein (großer) Schwan fürchtet sich vor einer (kleinen) Spinne, ein Putzlappen über einem Stacheldraht bildet die Beziehung eines Zwangskranken zu seinen Eltern ab.
So können alltägliche Dinge zu komplexen Symbolen mutieren und als Übersetzer für tief verschüttete und verschlüsselte (Familien-) Geheimnisse dienen.
Die Autoren geben gezielte Anleitungen, wie man sich eine geeignete Materialsammlung zusammenstellen kann und wie sich das therapeutische Vorgehen in unterschiedlichen Settings (Einzeltherapie, Gruppen-, Paar- und Familientherapie) gestalten lässt.

Interessenten:
Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten (u.a. tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse, K.I.P.-Therapie, Psychodrama, systemische Therapie, Verhaltenstherapie), Theologen, Pädagogen.